F.A.Q.

Hilfe, die Daten sind weg!

Was kostet die Datenrettung?

Wie kann ich die Datenrettung beauftragen?

Mit welchen Fällen haben Sie denn so zu tun? Sind das hauptsächlich gelöschte Dateien?

Verpackung und Versandinformationen

Hilfe, die Daten sind weg!

Oberstes Gebot und erste Bürgerpficht: Ruhig bleiben und die Ruhe bewahren!
Im Falle von Datenverlustes ist es wichtig, den Zustand des Datenträgers zu bewahren. Wir empfehlen dringend, auf eigene Rettungsversuche zu verzichten. So genannte Datenrettungsprogramme, Selbsthilfeprogramme, etc. können im schlimmsten Fall zu völligem Datenverlust führen.

Ihre Spezialisten in Sachen Datenrettung sind nur einen Telefon-Anruf oder Mausklick weit entfernt! Unsere zentrale Hotline zur Datenrettung und Datenwiederherstellung erreichen Sie unter nachfolgender Telefonnummer: +43-(1)-317 69 40

Was kostet die Datenrettung?

Das können wir erst nach einer Analyse feststellen. Wir erstellen einen entsprechenden Diagnose- bzw. Analysebericht, welcher Ihnen Antworten auf nachfolgende Fragen liefert:

1. Welches Problem den Datenverlust verursacht hat.
2. Ob es eine Möglichkeit zur Wiederherstellung oder Rettung der Daten gegeben ist.
3. Wenn ja, wie hoch die prozentuale Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Datenrettung ist.
4. Angabe über die Höhe der Kosten zur Datenwiederherstellung, bzw. Datenrettung.

Unsere Preistabelle finden Sie hier.

Wie kann ich die Datenrettung beauftragen?

Bevor wir beginnen, Ihre Daten zu retten, unterziehen wir Ihren Datenträger einer gründliche Analyse hinsichtlich der Rettungswahrscheinlichkeit.

Um uns mit der Analyse ihres Datenträgers zu beauftragen, füllen Sie bitte den Auftrag zur Datenträgeranalyse online aus.

Den Datenträger senden Sie bitte an:

KUERT Datenrettung Deutschland GmbH

Südring 23

D - 44787 Bochum

An einigen Standorten sind wir schon mit Partnern vertreten. Dort können Sie persönlich Ihren Datenträger abgeben. Wir werden in der Zukunft unser Netz auch weiter ausbauen. Auf Wunsch lassen wir den Datenträger auch gerne bei Ihnen abholen.

Mit welchen Fällen haben Sie denn so zu tun? Sind das hauptsächlich gelöschte Dateien?

Als Spezialisten für Datenrettung mit einem jahrelangen Erfahrungshintergrund haben wir wohl das Spektrum der möglichen Fälle schon mindestens einmal durchlaufen. Die besagten "gelöschten Dateien" kommen natürlich auch bei uns auf den Labortisch, die Masse jedoch sind die wirklich schweren Fälle,  zum Beispiel mit einer Kombination aus logischen und physikalischen Schäden. Übertrieben gesprochen hat der Benutzer nicht nur versehentlich die wichtige Arbeit gelöscht, sondern vor lauter Wut den Laptop auch noch gleich runtergeworfen. Ohne Runterwerfen könnte dies womöglich noch der versierte EDV-Fachmann um die Ecke erledigen, dannach jedoch bedarf es schon eines Reinraums, um die Daten sicher wiederherzustellen.

Genau aus dieser Konstellation heraus werden wir meist mit den Schwergewichten der Datenrettungsfälle betraut, was uns eben auch unseren Expertenstatus erhalten läßt.

Die Ursachen für Datenverlust, bzw. die Notwendigkeiten einer Datenrettung sind äußerst zahlreich, da zum Beispiel eine Festplatte für ihre volle Funktionsfähigkeit auf ganz unterschiedliche Komponenten angewiesen ist. Es kann demzufolge also zu Schäden in den Bereichen
  • Mechanik
  • Firmware (Festplattensteuerung)
  • Software (innere Datenstruktur, MBR)
  • Festplattenelektronik
  • Datenträgeroberfläche
kommen, die jeweils ein gesondertes Verfahren zur Datenrettung verlangen.

Logische Schäden

  • Das Gerät ist voll funktionsfähig, aber die Datenstruktur ist so beschädigt, dass die Daten nicht mehr lesbar sind.

Manipulation - Bedienerfehler

  • Erschütterung
  • Sturz
  • Transportschäden
  • Feuchtigkeit
  • Ausschalten im laufenden Betrieb
  • Fehlverhalten bei Störfällen
  • Virenbefall/„Hacking“

Head-Crash, defekte Schreib- und Leseköpfe

  • Schreib- und Leseköpfe „schrammen“ über den beschädigten Bereich einer Festplatte (Geräusch ähnlich dem eines Rasenmähers)
  • Defekter Schreib-/Lesekopf
  • vorhandene Festplatte kann nicht gestartet werden

Sonstige physische Schäden / Verschleiß

  • Abnutzung der Kontakte beim Abnehmer
  • Defekter Festplattenmotor
  • Überspannung (Durchgebrannte Kondensatoren)
  • Brandschaden (Eindringen gasförmiger Schadstoffe)
  • Schäden an jedweden elektronischen Bauteilen

Oftmals finden die Techniker der Kuert Datenrettung Deutschland GmbH auch eine Kombination von Schäden vor, da meist nicht nur eine Komponente betroffen ist.

Grundsätzlich unterscheidet man physikalische Schäden von logischen Schäden des Datenträgers. In jedem Fall wird in einem professionellen Datenlabor eine Kopie des Originaldatenträgers angefertigt, da es ein absolutes "No-Go" ist, auf der Platte des Kunden zu arbeiten. Einen Klon von einem völlig intakten Datenträger zu erzeugen, ist leichter als von einem Beschädigten, weshalb bei logischen Schäden weniger Arbeitsschritte nötig sind und somit der Preis, der sich nach Aufwand zur Datenrettung berechnet, geringer ausfällt.

Verpackung und Versandinformationen

1. Festplatten

Um Festplatten vor elektro-statischer Aufladung zu schützen, sollten Sie die Platte in einer antistatischen Tüte verpacken:

Anti-Statik-Versandtasche

Klassische Anti-Statik-Tasche

Festplatten-Seashell

Als optimales Versandmedium dienen Schaumstoffkartonagen, wie nachfolgend abgebildet:

Aber auch eine herkömmliche Kartonage und Füllmaterial können für einen reibungslosen Versand verwendet werden. Wichtig hierbei ist zu beachten, dass die Festplatte sich innerhalb des Paketes nicht bewegen, bzw. verrutschen kann. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Festplatte mittig in der Versandkartonage liegt und zu allen Richtungen ausreichend mit Verpackungsmaterial stoss- und bruchfest geschützt ist.

 

2. Speicherkarten / USB-Sticks

Bei Speicherkarten und USB-Sticks sollten Sie beim Versand auf eine kleine Kartonage zur Stabilisierung achten sowie auf die Verwendung von Luftpolstertaschen.

3. Speicherbänder

siehe Festplatten-Versand unter Punkt 1.

4. CD/DVD-Rohlinge

Für CD/ DVD-Rohlinge verwenden Sie im besten Falle eine handelsübliche CD-Hülle und Verfahren ähnlich wie bei dem Versand von USB-Sticks oder Speicherkarten. Auch hier sollten Sie zwei Kartons zur besseren Stabilisierung verwenden und zusätzlich auf eine Luftpolster-Versandtasche zurückgreifen.

Sonderfall Wasser- oder Feuchtigkeitsschäden bei Datenträgern:

In allen Fällen von Feuchtigkeitsschäden sollten Sie die Datenträger in einem Vakuumbeutel zu uns einsenden. Dies ist notwendig um evtl. Korrosion vorzubeugen, zudem in vielen Fällen erforderlich um chemische Bestandteile des Feuchtigkeitsschadens zu analysieren (z.B. bei Löschwasserschäden).